IFA ErlKarlsbad
 

Die nordwestböhmische Kurstadt Karlovy Vary - deutsch Karlsbad - liegt langgestreckt in dem reizvollen Engtal der Tepl (Tepla) an deren Mündung in die Eger (Ohre) und ist der bedeutendste tschechische Badeort (Kurgebiet für Fahrzeuge gesperrt).

Karlsbad wurde wahrscheinlich 1348 von Kaiser Karl IV. gegründet, der laut Geschichte bei einer Hirschjagd die warmen Quellen entdeckt haben soll; doch waren sie nachweislich schon früher bekannt. Bis Anfang des 16. Jahrhunderts wurden die Thermen nur zum Baden, dann auch zur Trinkkur verwendet. Das erste größere Badehaus wurde 1762 erbaut. Karlsbad zählte zu seinen Gästen bedeutende Persönlichkeiten aus aller Welt, viele weilten mehrmals hier (so Goethe in den Jahren 1765-1823 dreizehnmal).

Seinen weit über die Grenzen des Landes hinausreichenden Ruf verdankt Karlsbad den Heilquellen. Insgesamt sind es etwa 60 Quellen, ausgenutzt werden jedoch nur zwölf alkalische Glaubersalzthermen (zusammen eine tägliche Schüttung von über 6 Mio. 1), die sich untereinander nur durch den Wärmegrad (42-73°C) und den davon abhängenden größeren oder geringeren Gehalt an freier Kohlensäure unterscheiden. Die dreizehnte Quelle ist natürlich die Becherovka, ein ausgezeichneter Kräuterliquer.




 
Internetseite:
www.karlovy-vary.cz/de